Die AK´s treffen sich themenorientiert und beschäftigen sich mit der Planung, Organisation und Durchführung von Projekten und Maßnahmen der Prävention.
Die Mitgliedschaft und Aktivität in einem Verein allein kann keine Prävention bedeuten. Aber Vereine können die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen unterstützen und sie damit zu einem selbstbestimmten und unabhängigen, verantwortungsbewussten und genussvollen Leben befähigen.
Im Verein können Kinder und Jugendliche vielfältige Erfahrungen machen, die für ihre Entwicklung bedeutsam sind. Sie suchen Spiel, Spaß und Freundschaften. Hier können sich Stärken entfalten. Sie erleben Misserfolg und Erfolg und erfahren die eigenen Grenzen. Sie erlernen soziales Verhalten, entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung. Das fördert das Selbstvertrauen.
Materialien für Projekt, Projektideen und Infos sind auch erhältlich unter: http://www.bzga.de/, und http://www.kinderstarkmachen.de/.
Freizeitangebote können ein wirksameres Aktionsprogramm sein als ständige öffentliche Verurteilung von Gewalt oder moralische Appelle zur Einhaltung von Spielregeln.
# Mehr, bessere und vor allem ständige Freizeitangebote im unmittelbaren Wohnbereich können Verhaltensweisen junger Leute positiv beeinflussen und nachhaltig verändern.
# Freizeitangebote, mit der Möglichkeit auf Erfolgserlebnisse in der Freizeit (Hobby, Sport, Umweltschutz, soziales Engagement u.a.) können ein wirksamer Schutz gegen Aggression, Gewalt und Zerstörungswut sein.
# Freizeitangebote sind im Wohnbereich nötig, sie sollten möglichst einfach erreichbar sein.
Nachfolgende Fragen sollen in diesem Arbeitskreis erörtert und geklärt werden:
# Können Angebote der Vereine vernetzt werden?
# Können neue Sparten hinzugenommen werden?
# Was gibt es schon? Und ist es „zeitgemäß“?
# Welche Sparten könnten mehr gefördert werden?
# Was brauchen Vereine, um ihre Jugendarbeit weiterzuentwickeln?