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Kläranlage

Besteht keine Anschlussmöglichkeit an die zentrale Schmutzwasserkanalisation, muss das Abwasser durch eine Kleinkläranlage bzw. Abwassersammelgrube auf dem Grundstückgereinigt werden. Für den Bau und den Betrieb einer Kleinkläranlage bzw. einer Abwassersammelgrube ist beim Landkreis Leer eine Erlaubnis zu beantragen.

Auf Grundstücken, bei denen die Abwasserentsorgung dezentral durch Kleinkläranlagen und Abwassersammelgruben erfolgt, sind die Anlagen grundsätzlich regelmäßig von Fäkalschlamm zu reinigen. Die Abfuhr darf nur durch den Abwasserverband Overledingen bzw. dessen Beauftragten vorgenommen werden.

Neben dem bisherigen ein- bzw. zweijährigen Entsorgungsintervall gilt für Kleinkläranlagen, die der DIN 4261 entsprechen und für die ein Wartungsvertrag vorliegt, die bedarfsgerechte Entsorgung des Fäkalschlammes. Der Bedarf wird auf der durch eine anerkannte Fachfirma vorgenommene Schlammspielgelmessung ermittelt. Abwassersammelgruben werden weiterhin bei Bedarf entschlammt.

Die Grundstückseigentümer sind verpflichtet, alle Entleerungen, die außerhalb eines festen Entleerungsintervalls vorgenommen werden müssen, rechtzeitig beim Abwasserverband Overledingen anzuzeigen. Vor der Abfuhr erfolgt dann eine Benachrichtigung durch das beauftragte Unternehmen.

Für die konkrete Abfuhr wird eine Fäkalschlammgebühr auf der Basis der entnommenen Fäkalschlammmenge erhoben.

Gebühr
Hauskläranlagen 43,00 € je qm entnommenen Fäkalschlamms
Abflusslose Sammelgruben 43,00 € je qm entnommenen Fäkalschlamms