Digitales Rathaus: Gemeinden gehen online

Bis Ende kommenden Jahres sollen die Verwaltungsleistungen von Bund und Ländern und damit auch die der Kommunen alle für die Bürgerinnen und Bürger online zur Verfügung stehen. Die Gemeinden Bunde, Jemgum, Ostrhauderfehn und Uplengen sowie die Samtgemeinde Hesel sind schon jetzt soweit – eineinhalb Jahre vor dem Termin.
Das haben die Bürgermeister der fünf Kommunen nun in einer gemeinsamen Presseerklärung bekanntgegeben.  Uwe Themann (Samtgemeinde Hesel), Hans-Peter Heikens (Gemeinde Jemgum), Günter Harders (Gemeinde Ostrhauderfehn), Heinz Trauernicht (Gemeinde Uplengen) und Harm-Markus van Vügt als Vertreter für Bürgermeister Gerald Sap (Gemeinde Bunde) haben zum 1. Juli 2021 symbolisch auf den „Knopf“ gedrückt und gehen damit mit ihren „digitalen Rathäuser“ und einem Großteil der Verwaltungsleistungen online.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir heute mit unseren digitalen Angeboten für unsere Bürgerinnen und Bürger schon online gehen können und damit in dem Gesamtprozess einen großen Schritt vorankommen“, heißt es von Seiten der Kommunen. Umgesetzt worden sei dies mit Unterstützung eines gemeinsamen EDV-Dienstleisters, der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO).

Über das virtuelle Rathaus „Kommune365“ können damit ab sofort die wichtigsten Verwaltungsleistungen aus den Bereichen Standesamt und Einwohnermeldeamt sowie Gewerbewesen digital angeboten werden. Damit könnten sich die Bürgerinnen und Bürger schon so manchen Weg in die Rathäuser ersparen und die Dinge wie Eheurkunden, Gewerbeanmeldungen, Meldebescheinigungen oder Fundsachen bequem von Zuhause aus regeln.
Hinzu kommen Dienste wie Kinderreisepass, Personalausweis oder der Reisepass für die Erwachsenen und auch An- oder Abmeldungen könnten jetzt online bequem vom Sofa aus eingegeben werden. Wichtig hierbei ist, dass die Bürger*innen die Gebühren für diese Leistungen über die modernen Bezahlsysteme ebenfalls online abwickeln können.

Nach diesem ersten großen Schritt werden die fünf Kommunen auch in den kommenden Monaten weiter an dem Digitalisierungsprozess arbeiten und so sukzessive die nächsten Dienste online anbieten. Zu finden sind die „Digitalen Rathäuser“ der fünf Kommunen über die jeweiligen Webseiten.