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Einwohnerbefragung

Schon fast 300 Einwohner Ostrhauderfehns haben sich an einer Befragung der Gemeinde beteiligt Was zeigen Sie einem Besucher, der zum ersten Mal nach Ostrhauderfehn kommt? Was wäre Ihr größter Wunsch für Ostrhauderfehn? Was sollte sich ändern?

Diese und andere Fragen können die Einwohner Ostrhauderfehns derzeit in einer Umfrage beantworten, die die Gemeinde unter ihren Bewohnern durchführen lässt. In einer Woche haben schon fast 300 Personen teilgenommen.
Die Gemeinde Ostrhauderfehn erarbeitet derzeit gemeinsam mit der CIMA, einem für solche Themen bundesweit renommiertem Unternehmen mit Sitz in Hannover, ein neues Gemeindeentwicklungskonzept als Leitfaden für die zukünftige Verwaltungsarbeit. An diesem Projekt werden die Ostrhauderfehner beteiligt. Daher haben alle Einwohnerinnen und Einwohner derzeit die Möglichkeit, an einer Umfrage teilzunehmen. Hierbei geht es etwa zum Beispiel um die Zufriedenheit mit dem Wohnstandort oder mit den kulturellen Angeboten. Auch nach Kinderkrippen, Kindergärten und Schulen wird gefragt.
Zudem haben alle Teilnehmer an der Befragung die Möglichkeit, eigene Verbesserungsvorschläge einzubringen. Diese werden im Mai auf einer Zukunftswerkstatt vorgestellt und gemeinsam mit ihnen und der Verwaltung diskutiert.

Eine erste Zwischenauswertung der Umfrage zeigt, dass viele Ostrhauderfehner vor allem die allgemeinen Lebensbedingungen für Familien in ihrer Gemeinde als sehr gut oder gut einschätzen. Nur jeder Zehnte ist bei diesen Themen unzufrieden und schätzt die Lebensbedingungen für Familien in Ostrhauderfehn als schlecht oder sogar sehr schlecht ein.
Auch die älteren Menschen sind in Ostrhauderfehn zufrieden: Fast 20 % der Befragten beurteilt zum Beispiel die Lebensbedingungen für Seniorinnen und Senioren in Ostrhauderfehn als sehr gut und weitere 53 % als gut. Das scheint für Kinder und Jugendliche allerdings anders zu sein. 40 % der Befragten beurteilt die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche in Ostrhauderfehn als schlecht und weitere 14 % sogar als sehr schlecht. Auffällig negativ werden die Lebensbedingungen in der Gemeinde auch für Menschen mit Behinderungen beurteilt. Kritisiert werden zum Beispiel das Angebot des ÖPNV sowie die Freizeitangebote für Jugendliche und Kinder. Mehr als 50 % der Befragten bewertet auch die öffentlichen Aufenthaltsräume in der Gemeinde als schlecht, z.B. die vorhandenen Plätze oder die Situation im Ortszentrum. Unzufriedenheit wird auch mit dem derzeitigen Angebot im Bereich der Gastronomie geäußert.

Viel Stoff also zum überlegen, wie es in Ostrhauderfehn in den nächsten Jahren weitergehen soll. Aber noch sind dies nur Zwischenmeldungen. Denn die Befragung läuft noch bis zum 08. März. Bis dahin haben alle Einwohner noch die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern. Hierzu sind sie vom Bürgermeister, Günter Harders, herzlich eingeladen.
Auf der eigens für das Projekt erstellte Internetseite https://www.zukunft-ostrhauderfehn.de/mitmachen können sich alle an dieser Umfrage beteiligen. Oder sie rufen im Rathaus an und lassen sich den Befragungsbogen per Post zusenden.
Bürgermeister Günter Harders hierzu: „Von der Befragung und der anschließenden Bürgerbeteiligung erhoffen wir uns viele Anregungen für unsere zukünftige Arbeit. Daher freuen wir uns, wenn sich noch möglichst viele Ostrhauderfehner daran beteiligen“.

Noch bis Mai werden der Öffentlichkeit in dem Projekt weitere zahlreiche Beteiligungsmöglichkeiten angeboten, um eigene Meinungen und Anregungen in den Prozess einzubringen. Zusätzlich werden relevante Personen aus den Bereichen Tourismus, Verwaltung, Schule, Gesundheitswesen, Mobilität, Feuerwehr, Kirche, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie Vereine bei Einzel- und Gruppengesprächen zu Wort kommen.

Foto von Carina Meyer

Carina Meyer

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