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Gemeinde beginnt mit Umsetzung des GEK

Die Diskussion um die Neugestaltung der Hauptstraße und ein Gemeindezentrum hat in Ostrhauderfehn begonnen

Ostrhauderfehn hat im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit der CIMA Beratung + Management GmbH ein neues Gemeindeentwicklungskonzept erstellt. Durch das Konzept sollten grundlegende Vorgaben für die Tätigkeit der Verwaltung in den nächsten Jahren geschaffen werden. Im Laufe des Prozesses wurden in enger Zusammenarbeit mit den Einwohnern zahlreiche Ideen gesammelt, wie die Situation in der Gemeinde in den nächsten Jahren verbessert werden kann. Ende 2019 wurde das Konzept durch den Rat der Gemeinde einstimmig beschlossen. Einer der Schwerpunkt des Konzeptes sind Ideen zu einer umfassenden Umgestaltung der Hauptstraße in Ostrhauderfehn und die Idee, ein neues Gemeindezentrum mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Jetzt will die Gemeinde mit der Umsetzung dieses Konzeptes beginnen. Hierzu hatte sie Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um mit ihnen die Möglichkeiten und bisher erarbeiteten Vorschläge genauer zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Auch bei diesen Gesprächen stand das Thema Hauptstraße und Gemeindezentrum im Vordergrund. Äußern konnten sich die eingeladenen Personen insbesondere dazu, welche Wünsche sie im Hinblick auf das zu entwickelnde Gemeindezentrum haben (zum Beispiel: wo dieses realisiert werden kann und welche Angebote es geben sollte), wie sie sich eine Umgestaltung der Hauptstraße zum Beispiel im Hinblick auf das Ortsbild, die Baustruktur, die Ausgestaltung der Straße und ihrer Nebenanlagen vorstellen. Eingeladen waren zunächst diejenigen Personen, die sich während einer Einwohnerversammlung im September des letzten Jahres zu diesen Themen gemeldet und in entsprechende Listen eingetragen hatten. Diskutiert und intensiv gearbeitet wurde auch in Arbeitsgruppen, zum Beispiel zu folgenden Themen: Wodurch zeichnen sich eigentlich attraktive zentrale Orte aus? Was wird heute in Ostrhauderfehn im Hinblick auf solche zentralen Orte besonders vermisst? Welche (zusätzlichen) Angebote wären wünschenswert (Kunst, Kultur, Sport, Spiel, Ruhe …)?

Ein anderes Schwerpunktthema war Mobilität und Erreichbarkeit. Wie sollen die Ziele (an der Hauptstraße) zukünftig erreichbar sein? Muss alles mit dem Auto angefahren werden? Welche Entfernung zu Parkplätzen ist zumutbar? Ebenso intensiv diskutiert wurde die Frage: Was fördert die Begegnungen an bestimmten Orten? Wie können die Interessen verschiedener Gruppen (z.B. Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer, Familien, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen etc.) am besten berücksichtigt werden? Was kann durch die Gemeinde, was durch bürgerschaftliches Engagement /Initiative entstehen und lebendig bleiben?

Auf der Grundlage der in diesen Gesprächen entwickelten Ideen werden anschließend drei Vorschläge für mögliche Ausbau- und Gestaltungsalternativen sowie eine Analyse der mit ihnen verbundenen Vor- und Nachteile und besonderen Bedingungen erarbeitet. Diese Unterlagen werden ab dem 16. Juni 2020 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Hierzu werden sie auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht und es wird eine Ausstellung erarbeitet, die im Eingangsfoyer des Rathauses aufgestellt wird. Alle Bürgerinnen werden zu diesem Zeitpunkt über die Presse über diese Ausstellung und die entsprechenden Unterlagen im Netz informiert werden und dazu eingeladen, diese zu kommentieren oder ergänzende Ideen einzubringen. Für Anfang Juli ist dann eine Einwohnerversammlung als digitale Konferenz geplant, auf der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ihr Votum zu den erarbeiteten Ideen abgeben können.
Bürgermeister Günter Harders freut sich über diese Idee. „Dies wird die erste digitale Bürgerversammlung in Ostrhauderfehn“. Auch die Termine stehen schon fest. Dies sind der 01. Juli und der 09. Juli 2020 jeweils um 18.30 Uhr. Alle Ostrhauderfehner und Ostrhauderfehnerinnen, die an der Zukunft ihrer Gemeinde mitwirken wollen, sollten sich diese Termine schon einmal vormerken.